Bilder als Bewegungsbegriffe

Seine Arbeitsweise - die einen Bruch mit allem darstellt, was zu seiner Zeit um ihn entsteht - macht Adolf Dietrich heute genauso zeitgenössisch wie vor hundert Jahren - nämlich angesiedelt ‚ausserhalb‘ der Zeit. Ich schätze an Dietrich besonders seinen fokussierten Blick, der durch das Fenster diesen besonderen Ausschnitt auf seine Umgebung - das barocke Nachbarsgärtchen - wieder und wieder abbildet. Sein Blick auf diesen zeitlosen Gartenraum - dieser sieht heute noch so aus wie damals! - hat sich bei Dietrich über die Jahre verändert und variert. Dietrich zeigt damit, wie er über das Sehen nachdachte. Daran anknüpfend, ihn sehen und wiedersehen in den Bildmontagen.

Format: Collage auf Inkjetprint
ausgestellt in: Werkschau Thurgau, WidmerTheodoridis, Eschlikon/ ZHdK, Toni-Areal
Jahr: 2016

Reloaded no.4 zu ‚Kleines Gärtchen mit Tulpenbeet‘ (1938), 2016Reloaded no.4 zu ‚Kleines Gärtchen mit Tulpenbeet‘ (1938), 2016
Reloaded no.6 zu Nachbarsgärtchen im Frühling (1939)Reloaded no.6 zu Nachbarsgärtchen im Frühling (1939)
Reloaded no.5 zu Nachbarsgärtchen im Frühling (1939) und Zwei Grünfinken vor Gärtchen (1940)Reloaded no.5 zu Nachbarsgärtchen im Frühling (1939) und Zwei Grünfinken vor Gärtchen (1940)
Reloaded no.2 zu: ‚Tulpen am Fenster‘ (1935) und ‚Garten mit Geranien am Fenster‘ (1933)Reloaded no.2 zu: ‚Tulpen am Fenster‘ (1935) und ‚Garten mit Geranien am Fenster‘ (1933)